1. Sag mir die Wahrheit
Ich frage mich tausend Mal,
wer mein Leben lenkt,
wer meinen Verstand neben
den der anderen steuert.
Welche Kräfte in dem Schatten
spielen mit meinem Willen.
Eine Maschine benennt sie,
uns kontrollieren zu können.
Refrain:
Sag mir die Wahrheit
sag mir ihr Geheimnis.
Die ganze Wahrheit,
du mußt sie nicht fürchten.
Wir sind Marionetten,
andere bewegen die Fäden.
Sie nehmen die Maske nicht ab,
wir wissen nicht, wie sie sind.
Sie benutzen die Worte nur,
um uns zu verwirren.
Ich weiß nicht, ob es der Hoffnung
gelingen wird, zu überleben.
Refrain
Welche Kräfte in dem Schatten
spielen mit meinem Willen.
Eine Maschine benennt sie,
uns kontrollieren zu können.
Refrain
2. Sand und Sonne
Die Begierde gibt Freiheit
in den Glanz der Körper.
Du küßt mich mit salzigem Geschmack,
mit salzigem Geschmack küsse ich dich.
Langsam,
sanft.
Refrain:
Sand und Sonne,
das blaue Meer,
ich mit dir,
du mit mir.
Weißer Schaum,
goldene Liebe,
von Sand und Sonne.
Die Gezeiten singen ihr Lied,
eine abenteuerliche Sensation.
Und wir verfallen der Versuchung,
zurückzukehren, um mehr Verrücktheiten anzustellen.
Unter einem Himmel,
wie Feuer.
Refrain
Langsam,
sanft.
Refrain
3. Lebe jeden Tag
Refrain:
Lebe jeden Tag
unterschiedliche Leben.
Lebe deinen Augenblick,
lebe mit deiner Zeit.
Lebe jeden Tag
ein neues Leben,
alle Altersstufen
sind etwas besonderes.
Die Jahre der Kindheit
sind wie eine Schelle,
die zum ersten Mal läutet.
Zwischen der Naivität
und der Bösartigkeit
ist die Welt wie ein Karamel.
Refrain
Die Jugend verblaßt,
Freiheit verlierend,
nach einer Liebe und einem Ideal.
Das Herz danach,
in völliger Reife,
wird erfahren und spießbürgerlich.
Refrain
Mit dem Alter kehrt am Ende
die Kindheit zurück,
mit dem ersten uns letzten Zug.
Und das Glück
besteht darin, sich zu erinnern,
daß der Winter und der Frühling gleich sind.
Refrain
4. Sie sprechen allein
Wenn du aus deinem Haus gehst
und dich aufmerksam umsiehst,
wirst du überall
umherlaufende Menschen sehen,
die in ihrer eigenen Welt leben.
Es sind Männer und Frauen,
die sich nicht ähnlich sehen,
die aber trotzdem
Spuren hinterlassen,
wenn sie die Straßen betreten.
Refrain:
Sie sprechen allein,
sprechen ohne aufzuhören.
Wer weiß,
was sie sagen werden,
manchmal scheint es,
als ob sie mit einem Unsichtbaren gehen.
Mir gefallen diese Leute
und ich versuche, mir vorzustellen,
was sie tun, wie sie leben,
was sie erzählen, was sie sich ausdenken,
wem sie ihre Träume widmen.
Es sind Junge und Alte,
die Einsamkeit hat kein Alter.
Deshalb machen sie ihre
eigenen Geschichten
und gehen durch die Straßen.
Refrain
Sie sprechen allein,
mit träumerischer
oder provozierender Luft.
Ich glaube und ich sehe,
daß ich auch wie sie bin.
Sie sprechen allein.
5. Gegen den Strom
Wenn du dich manchmal in einem
tropischen und gewöhnlichen Leben gefangen fühlst,
wenn Du dich als gescheitert siehst,
mußt du anfangen, zu wandern.
Refrain:
Gegen den Strom,
auf ganzem Weg,
entgegen
dem Üblichen.
Entscheide dich,
auch du
wirst dich amüsieren.
Brich aus,
um etwas
zu erzählen zu haben.
Gegen den Strom,
so wirst du vielleicht
deine Träume verwirklichen.
Wenn alle mit dem Finger auf dich zeigen
und dich als sonderbar verurteilen,
mußt du mit ihnen reden, keine Angst haben,
folge deinem Weg und nichts sonst.
Refrain
Jedes Herz ist ein Rebell,
hat viele Arten, zu kämpfen,
mal gewinnt es, mal verliert es,
aber seine Berufung ist, zu wandern.
Refrain
6. Was wirst du machen, wenn du stirbst?
Ich kann mich deutlich sehen
in einem großen Salon liegend
umgeben von Leuten, die weinen und gut von mir reden ...
So elegant ohne Schminke,
gelassen und entspannt,
verlasse ich den Körper und drehe eine Runde ...
Zwischen Blumen, bunten Bändern
und Geruch nach Weihrauch höre ich ein Vaterunser ...
Leise höre ich sie
das Übliche in diesen Fällen sagen:
"Was für ein schönes Mädchen sie war,
auch wenn sie ein wenig seltsam war!"
Schließlich werde ich mich erholen können
von allem Schlechten der Liebe, von allen Fadheiten, allen Schmerzen ...
Ich werde unter einem großen grauen Marmorstein leben
und in meiner Grabschrift kann man ein Füllwort lesen,
welches für dich geschrieben ist ...
Was wirst du machen, wenn du stirbst,
was wirst du machen?
Wirst du Runden im Himmel drehen
oder wirst du in der Hölle schmoren?
Sag mir, was wirst du machen, wenn du stirbst,
was wirst du machen?
Werden sie dich in Ketten legen
oder werden sie dir die Qualen erlassen?
Was wirst du machen?
Was wirst du machen?
Was wirst du machen?
Und in der Zwischenzeit,
wenn der erste November kommt,
kannst du kommen, um mich zu sehen
und mir einige trockene Blumen bringen,
ein wenig für mich zu weinen und
einen Rosenkranz zu beten,
was mir einen Platz im Himmel sichern kann ...
Nach all dem geht es mir hier nicht so schlecht,
ich kenne viele Leute und fürchte mich nicht, zu sterben ...
Was wirst du machen, wenn du stirbst,
was wirst du machen?
Wirst du eine Seele ohne Körper
oder nur ein Haufen von Knochen sein?
Sag mir, was wirst du machen, wenn du stirbst,
was wirst du machen?
Wirst du als Malve aufwachsen
oder als Lama wiedergeboren werden?
Was wirst du machen?
Was wirst du machen?
Was wirst du machen?
7. Die Schönheit
Die Schönheit ist so stark,
die Schönheit ist so groß,
daß sie dich zu ihrem Sklaven macht,
der geblendet ist, wenn er sie ansieht.
So scharf, daß sie verletzt,
so sicher, daß sie Angst macht,
so klein, daß einige
es niemals schaffen, sie zu finden.
Sie verkleidet sich in der Nacht,
sie entkleidet sich in der Morgendämmerung,
sie wird im Traum sichtbar,
sie sucht Zuflucht in der Morgendämmerung.
Sie verlängert sich mit der Zeit
und mit der Zeit vergeht sie,
niemand kann sie behalten,
auch wenn man sie kaufen kann.
Die Schönheit ist so kurz,
die Schönheit ist so keusch,
daß man sich vorsehen muß,
um sie nicht zu verlieren.
Sie ist so rein und so süß,
daß sie sich mit nichts befleckt ist
Es ist ein Luxus, sie zu fühlen
und eine Strafe sie zu töten.
Sie verkleidet sich in der Nacht,
sie entkleidet sich in der Morgendämmerung,
sie wird im Traum sichtbar,
sie sucht Zuflucht in der Morgendämmerung.
Die Schönheit ist alles,
die Schönheit ist nichts.
8. Nacht des Tarots
Unter den Sternen steht alles,
was ein Tag bringt, geschrieben.
Es ist das Schicksal, welches sein Gesetz bestimmt,
niemand kann etwas dagegen machen.
In den Karten sieht man alles,
Zeichen von Schmerz und von Freude.
Wenn du sie so wie ich zu lesen weißt,
werden sie dir den Weg weisen.
Refrain:
Nacht des Tarots,
eine weitere schlaflose Nacht,
wir dringen in die Zukunft vor.
Eine weitere gespenstische Nacht
zwischen Masken des Guten und des Bösen.
Karten, die dir mit halblauter Stimme erzählen,
Karten, die dir eine große Liebe ankündigen,
die dir Geld und Gesundheit vorhersagen
und die Sünde neben der Tugend.
In einer Welt wie ein Vulkan, %(eine Lawine?)%
möchten alle weiter sehen.
Sie brauchen ein Zeichen,
eine minimale Sicherheit.
Refrain
In den Karten sieht man alles,
Zeichen von Schmerz und von Freude.
Wenn du sie so wie ich zu lesen weißt,
werden sie dir den Weg weisen.
Refrain
9. Zwei Freundinnen
Wir beide trafen ihn
auf derselben Party.
Es tanzten nur Paare
ringsumher.
Als uns sein Blick fixierte
forderte er uns auf, unsere Einsätze zu machen.
Wer wird zuerst
sein Herz gewinnen?
Refrain:
Zwei Freundinnen,
du und ich.
Feindinnen
in der Liebe.
Er ließ sich
aus der Entfernung lieben,
um zwischen uns
Verwirrung zu stiften.
Es schien, daß es ihm gut gelang,
die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken
und seine Kunst
der Verführung zu entfalten.
Refrain
Bevor der Morgen dämmerte,
sah er uns erneut an
und kurz darauf
verschwand er.
Wir dachten oft,
daß es nur ein Traum war,
der einfach zuende ging,
als die Sonne herauskam.
Refrain
10. Auch du
Auch du hast es verstanden,
die Lust ist verboten,
die Liebe ist nicht mehr das Gleiche,
sie ist eine tödliche Illusion geworden.
Auch du atmest Angst.
Es war so grausam, %caer a dedo,%
in einem Spiel mit dem Tod,
das gute oder das schlechte Glück,
nichts mehr.
Refrain:
Es war so normal,
so lebhaft.
Es war immer das Gleiche,
eine Beziehung
und danach Abschied.
Wo begann
dieser Fluch?
Auch du hast das Wahnsinnige gemacht,
um von allem ein wenig zu essen.
Dich hat der Tod erreicht,
ein Strahl, der AIDS genannt wird,
schließlich.
Refrain
Du warst ein ein selbstmörderisches Herz,
mit deinem Leben weitermachend,
ohne nachzudenken.
Refrain
Auch du.
11. Verliebt ohne es zu wollen
Sag mir, erinnerst du dich, wie diese Nacht begann,
mein Herz verstand es nicht.
Aber ich sah an einem anderen Tag etwas in deinen Augen
und ich verliebte mich, ohne es zu wollen
Meines Wahnsinns
so sicher,
so schwebend
von deiner Liebe.
So kühn
trat ich in dein Leben
und eroberte dein Herz.
Du weißt, daß ich Schutz brauche
und mir gefällt, daß du mir dieses Gefühl gibst.
Ich möchte immer an deiner Seite sein, immer nah
und mit deinem Anblick den Verstand verlieren.
Refrain:
Meines Wahnsinns
so sicher,
so schwebend
von deiner Liebe.
Heute haben meine Träume
schon Besitz ergriffen,
du befiehlst in meinem Herz.
Ja, schwebend von deiner Liebe,
ja, schwebend von deiner Liebe,
ja, so schwebend von deiner Liebe.
Refrain
Ja, du befiehlst in meinem Herz,
du befiehlst in meinem Herz.
12. Nimm dir Zeit
Nimm dir Zeit,
mit der Zeit heilen die Wunden,
nimm dir Zeit.
Zeit der Stille,
materielle Zeit, um nachzudenken,
wie man wieder beginnt.
In der Zeitmaschine
werden wir in die Vergangenheit reisen,
an den Anfang vom Ende.
Refrain:
Wir liebten uns zu einer ungelegenen Zeit,
wir konnten keine Zeit finden,
um es zu berichtigen.
Die Zeit verfliegt
und die Folgen der Schmerzen
verschwinden mit ihr.
Nimm dir Zeit,
mit der Zeit heilen die Wunden,
nimm dir Zeit.
Nimm dir Zeit,
alte Zeiten,
Zwischenfälle, die mit dem Wind ankommen.
Ich suche Beschäftigungen,
um damit eine Improvisation des Vergessen
zu erreichen.
Wichtig ist, Zeit zu gewinnen,
um wieder bessere Zeiten
zu erobern und zu verteidigen.
Refrain
Nimm dir Zeit,
mit der Zeit heilen die Wunden,
nimm dir Zeit.
Nimm dir Zeit,
neue Zeiten,
mit der Zeit.
13. Mein Engel
Mein Engel verabschiedete sich nicht
in der Nacht, in der er mich verließ.
Er hinterließ seinen Platz leer
und so offenbarte sich die Einsamkeit.
Vielleicht war er schon von mir gelangweilt,
ich kann es ihm nicht vorwerfen.
Und dennoch muß er zurückkommen,
mich zu bewachen ist seine Aufgabe.
Refrain:
Oh, Engel,
bewache mich,
rette mich
und laß mich danach
nie mehr los.
Mein Schutzengel fliegt
in der Ferne,
vielleicht mit neuen Aufgaben
und ich fühle Panik ohne ihn.
Gestern kehrte mein Engel zurück
mit schmutzigen Flügeln,
er schlief zwei Tage am Stück
an der Seite meines Herzens.
Refrain
14. Wahre Hingabe
Wir haben eine Chance bekommen,
eine kleine wahre Romanze zu finden,
bitte verstehe das.
Du mußt endlich dein Laufen beenden,
mache einen Plan.
Ich habe niemals einen so realen Traum
mit einem Mann geteilt,
du wirst solche Liebe niemals wieder finden,
also nimm meine Hand.
Dein Schatz möchte wirklich einen Kuß
mit Leidenschaft und
ich biete es dir für immer,
es ist das Beste, was ich habe.
Refrain:
Wahre Hingabe, wahre Hingabe.
Schatz, nun höre, was du mit mir machst.
Oh Schatz, jetzt höre, wie du mein Herz freisetzt.
Oh Schatz, nun höre, was du mit mir machst.
Oh Schatz, nun höre, du bist derjenige, den ich brauche.
Oh Schatz.
Und niemand sonst
kann es so aufregend machen,
nirgendwo.
Das ist der Grund, weshalb ich auf der ganzen Welt gesucht habe,
bis die Liebe kam.
Ich wußte immer und glaube weiter daran,
hatte keine Ängste,
so laß mich zu dir kommen und etwas
in dein Ohr flüstern.
Diese Gefühle, die ich für dich habe,
sind so ernst,
bitte sag mir, daß wir niemals eine weitere
Träne vergießen werden.
Refrain